Das Deutsche Institut für Funktionsdiagnostik- und Therapie

Kiefergelenksschmerzen - Ursachen und Therapie

Sie öffnen Ihren Mund und verspüren ein Knacken? Es fühlt sich an, als ob das Kiefergelenk blockiert, und der Biss in den Apfel ist längst nicht mehr schmerzfrei möglich ist? Sprechen und vor allem Gähnen lösen weitere Beschwerden aus?

Symptome: Kiefergelenksschmerzen  

Schmerzen im Kieferbereich können sich auf unterschiedliche Arten, aber auch in unterschiedlichen Bereichen des Kiefers bemerkbar machen. Unsere Kaumuskulatur und das Kiefergelenk sind mehrmals täglich aktiv. Essen ist nur mit einem funktionierenden Kiefer bzw. Kauapparat möglich. Wenn diese Voraussetzung jedoch nicht mehr gegeben ist, kann aus Genuss schnell Qual werden. Doch nicht nur beim Essen und beim Kauen, sondern auch beim Sprechen und Gähnen ist unser Kiefer permanent in Bewegung.

 

Aufgrund der Vielfalt der Schmerzzustände fällt häufigschwer, die Beschwerden richtig einzuordnen. Auch Physiotherapeuten sind oftmals ratlos und wissen nicht, wo sie mit ihrer Behandlung ansetzen sollen. Sie behandeln häufig die Symptome der einzelnen Schmerzzustände, ohne das gesamte Beschwerdebild im Blick zu haben. Schmerztabletten wie Ibuprofen schaffen zwar Abhilfe, sind langfristig aber keine Lösung. Erst eine differenzierte Diagnostik, die alle Schmerzen der Betroffenen berücksichtigt, kann zu einer ganzheitlichen Heilung führen.

Folgende Symptome stehen dabei meist im Vordergrund:

  • Schmerzen (vor allem bei Bewegungen des Unterkiefers) und Druckempfindlichkeit im Bereich der Kiefergelenke und/oder der Kiefermuskeln 

  • Einschränkung der Beweglichkeit des Unterkiefers

  • Kiefergelenkgeräusche (Knacken, Reiben) bei Bewegungen des Unterkiefers

  • Schmerzen beim Öffnen des Mundes (Gähnen, Sprechen, Lachen, Abbeißen, Kauen)

  • Plötzlich in die Wange und den Unterkiefer ausstrahlende Nervenschmerzen

  • Chronische, als dumpf empfundene Gesichtsschmerzen

CMD — Craniomandibuläre Dysfunktion

Kiefergelenkschmerzen können auch ein Symptom für eine umfangreichere Erkrankung sein, die oftmals nur sehr schwer erkannt und somit auch selten diagnostiziert wird. Bei der craniomandibulären Dysfunktion handelt sich um eine funktionelle Störung des Kauapparats. Eine Craniomandibuläre Dysfunktion kann verschiedene Ursachen haben. Es muss unterschieden werden, ob eine Okklusopathie, Myopathie oder Arthropathie vorliegt Wird bei Patienten sehr grob gegen die Regeln einer physiologischen Okklusion und Artikulation verstoßen, wird das Auftreten einer Funktionsstörung bzw. die Entwicklung einer CMD Erkrankung in besonderem Maße begünstigt. Patho-funktionelle Abläufe von Funktionen des Kauorgans sind als kausal mitbeteiligt oder verursachend bei CMD Patienten zu sehen.

Die Therapie ist eine dauerhafte Korrektur der Bisslage

Mit systematischer Funktionsdiagnostik in Cognito werden die Konstruktionsmerkmale des sog. Kauorgans ermittelt. Mit Hilfe der Funktionsanalyse gehen wir den Ursachen für Kiefergelenkbeschwerden, Muskel- oder Gesichtsschmerzen oder Verspannungen auf den Grund. Aus der individuellen funktionellen Analyse des Kauorgans ergeben sich die weiteren Behandlungsschritte, die von einer Aufbissschiene bis zum individuellen Zahnersatz reichen

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