Implantate - Implantatverluste
einschätzbare Überlebenschance für Implantate
….und wenn der Biss nicht stimmt?
Implantaterfolg
Allgemein werden folgende Kriterien als Implantaterfolg angesehen:
Keine anhaltenden Beschwerden wie Schmerzen, Infektionen (Periimplantitis), Taubheitsgefühl im/um das Operationsgebiet, Neuropathien
Nur geringer Knochenverlust (0,2 mm) im ersten Jahr in der Umgebung der künstlichen Zahnwurzel
Fester Sitz; keine o. nur geringe Beweglichkeit
Auf dem Röntgenbild kein Spalt zwischen dem Implantat und dem umgebenden Kieferknochen sichtbar
Patient kommt mit dem Implantat zurecht (Patientenzufriedenheit)
Vorsicht ist bei Aussagen wie "nach 5 Jahren noch 97 % an Ort und Stelle" angebracht, da mangels eindeutiger Erfolgskriterien nichts darüber ausgesagt wird, wie der Zustand dieser Implantate ist; andere Statistiken zählen das erste Jahr der Implantateinpflanzung (stillschweigend) gar nicht erst mit, da in dieser Zeit der größte Verlust auftritt.
In einer aktuellen Studie wurden verschiedene Kriterienkataloge für den Erfolg von Implantaten miteinander verglichen.
Dabei zeigte sich:
Unter Einbeziehung der subjektiven Patientenbeurteilung reduziert sich die Erfolgsrate um bis zu 20 Prozent. Der Vergleich brachte unterschiedliche Ergebnisse: Während die In-situ-Rate aller eingeschlossenen Implantate bei gängigen 95 Prozent (durchschnittliche Liegedauer 3,5 Jahre) und die Kaplan-Meier-Schätzung der Überlebenswahrscheinlichkeit bei 93 Prozent (nach 6 Jahren) lagen, ergaben sich für Erfolgskriterien unterschiedliche und im allgemeinen geringere Ergebnisse: Albrektsson-Kriterien 88 Prozent, Naert-Kriterien 89 Prozent, NIH-Kriterien 85 Prozent, Buser-Kriterien 88 Prozent, Jahn-d'Hoedt-Kriterien 75 Prozent. Eine genaue Analyse zeigte, dass die Erfolgskriterien aus klinischer Sicht in etwa gleichwertig sind, sich unter Einbeziehung der subjektiven Patientenbeurteilung die Erfolgsrate jedoch um bis zu 20 Prozent reduziert.
Grundsätze bei der Behandlung von Patienten
mit Parodontitis, fehlenden Zähnen
und geplanten Implantaten
Diese betroffenen Patienten haben regelmäßig
Funktionsstörungen mit falschen Bissverhältnissen
Okklusionskonzept für Zahnersatz auf Implantaten
Axiale Belastung
Vermeidung von Scherkräften !!
Strukturiertes okklusales Relief für effektives Zerdrücken des Speisebolus
Funktionstüchtiges Kaufläche, in der Breite reduziert
Sequentielle Führung mit Eckzahndominanz nach Slavicek
Okklusionskonzept für Zahnersatz auf Implantaten
Wechselseitig geschützte Okklusion
Seitenzähne schützen beim Kauen die Schneidezähne
Beim Kauen ist kein Kontakt an den Schneidezähnen
1.
Schneidezähne und Eckzähne schützen bei Seitwärts- und Vorwärtsbewegungen die Seitenzähne
Bei Seitwärts- und Vorwärtsbewegungen ist nur Kontakt an den Schneidezähnen und Eckzähnen
2.
Konsequenz
Vor und bei der Herstellung von Zahnersatz muss unbedingt überprüft werden, ob dieser Schutzmechanismus für den Biss besteht. Sonst besteht ein hohes Risiko für Implantate und Zahnersatz.
Denn:
Warum musste der Zahn gezogen werden?
Warum ist der Zahn wackelig geworden?
Warum ist vom Zahn etwas abgeplatzt?
Kann das mit dem Implantat auch passieren?
Alle reden von Implantaten, wir behandeln restaurativ und sichern sie funktionell
Was kann zur Risikobestimmung getan werden?
Klinische Risikobestimmung mit COGNITO
Instrumentelle Risikobestimmung mit Cognito
Implantat- und Kronenplanung mit funktionellen Werten
Ohne Modellanalyse
zur
Überprüfung der Bissverhältnisse und zur
Bestimmung der Konstruktionsmerkmale für Zahnersatz
besteht für
Implantate und Zahnersatz
ein dauerhaftes unphysiologisches Belastungsrisiko
Cognito® Sequence für Implantate
Konsequenz und Risikominderungserwartung der Patienten
Mit kleiner Modellanalyse und COGNITO® Sequence
ist dieses Okklusionskonzept überprüfbar und einstellbar.
Systematische Modelluntersuchung nach Fehlkontakten und Okklusionsstörungen
Dynamische Analyse im Bewegungssimulator
Ziel der Untersuchung: Stimmt der Schutzmechanismus?
Diese Bisssituation bedeutet ein hohes funktionelles Risiko.
Folgeschaden der funktionellen Fehlbelastung: Knochenabbau und Zahnverlust
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